Ein Piercing reinigst du zweimal täglich mit einer sterilen Kochsalzlösung (0,9 % NaCl), mit sauberen Händen und ansonsten so wenig Anfassen wie möglich. Kein Alkohol, keine Seife, kein Wundspray. Klingt einfach, und das ist es auch, aber gerade die Details machen den Unterschied zwischen einem Piercing, das ruhig abheilt, und einem, das monatelang gereizt bleibt. Hier liest du genau, womit, wie oft und wie du vorgehst, plus was du besser bleiben lässt.
Womit reinigst du ein Piercing?
Am besten reinigst du ein Piercing mit einer sterilen Kochsalzlösung mit 0,9 % NaCl, also physiologischer Kochsalzlösung. Das entspricht genau der Salzkonzentration deines Körpers, deshalb reinigt sie die Wunde, ohne das Gewebe auszutrocknen oder zu reizen. Fertige Kochsalzlösung bekommst du als Spray in der Apotheke oder in Drogerien wie dm oder Rossmann sowie in einem guten Piercingstudio.
Vermeide alles, was aggressiver ist: Alkohol, Desinfektionsmittel, Seife und Wundspray gehören nicht auf ein frisches Piercing. Warum genau, liest du weiter unten unter was du nicht verwenden solltest.
Piercing reinigen: Schritt für Schritt
Ein Piercing reinigst du in vier einfachen Schritten. Lass dir Zeit und erzwinge nichts, denn Drehen oder Herumpulen verzögert die Heilung sogar.
- Wasch dir die Hände. Nimm Wasser und Seife und trockne sie mit einem sauberen Handtuch oder Küchenpapier ab. Schmutzige Hände sind die Hauptursache für Entzündungen.
- Trag die Kochsalzlösung auf. Sprüh oder tupf die sterile Kochsalzlösung großzügig auf das Piercing, auf beiden Seiten. Lass sie 30 bis 60 Sekunden einwirken, damit Krusten weich werden.
- Vorsichtig trocken tupfen. Nimm ein sauberes Stück Küchenpapier oder eine Mullkompresse, kein Handtuch (darin bleiben Fasern und Bakterien zurück) und bei Knorpel kein Wattestäbchen.
- Lass den Schmuck in Ruhe. Nicht drehen, nicht schieben. Die Vorstellung, dass du drehen musst, damit nichts einwächst, ist überholt.
Mach das so lange, bis das Piercing vollständig verheilt ist. Wie lange das dauert, hängt von der Stelle ab, das liest du unter wie lange es dauert, bis ein Piercing verheilt ist.
Wie machst du selbst Kochsalzlösung für ein Piercing?
Kochsalzlösung für ein Piercing selbst herstellen geht, aber ein fertiges steriles Spray ist sicherer und fehlerfrei. Willst du es trotzdem selbst machen, löse einen Viertel Teelöffel (etwa 1,25 Gramm) Meersalz ohne Jod in 250 ml lauwarmem, abgekochtem und abgekühltem Wasser auf. Rühre, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat.
Achte auf drei Dinge: Verwende Salz ohne Zusätze, halte das Mischverhältnis ein (zu viel Salz trocknet aus und brennt) und setz jedes Mal eine frische Lösung an, denn selbst gemachte Salzlösung bleibt nicht steril. Unsicher? Dann nimm die fertige Variante; der Unterschied sind nur ein paar Euro.
Wie oft und wie lange musst du ein Piercing reinigen?
Ein frisches Piercing reinigst du zweimal täglich, am besten morgens und abends, und das machst du, bis es vollständig verheilt ist. Öfter ist nicht besser: Zu häufiges Reinigen reizt die Wunde und verzögert die Heilung sogar. Weniger als einmal am Tag ist zu wenig, denn dann sammeln sich Krusten und Bakterien an.
Wie lange du weitermachst, hängt von der Stelle ab. Ein Ohrläppchen ist oft nach sechs bis acht Wochen fertig, während ein Knorpelpiercing wie ein Helix oder Daith sechs bis neun Monate braucht. Reinige weiter, bis keine Flüssigkeit, Rötung oder Empfindlichkeit mehr da ist.
Wie lange dauert es, bis ein Piercing verheilt ist?
Ein Ohrläppchen ist meist nach sechs bis acht Wochen verheilt, Knorpel braucht sechs bis zwölf Monate. Der Unterschied liegt an der Durchblutung: Dein Ohrläppchen ist voller Blutgefäße, Knorpel hat fast keine. Daran lässt sich nichts beschleunigen, egal wie ordentlich du reinigst.
Wo viele danebenliegen: Ein Knorpelpiercing fühlt sich nach drei bis vier Monaten oft schon verheilt an. Keine Schmerzen mehr, keine Flüssigkeit, fertig. Innen ist das Gewebe dann aber noch längst nicht geschlossen. Wechselst du in diesem Moment, fängst du praktisch von vorne an.
| Piercing | Vollständig verheilt | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Ohrläppchen | 6 bis 8 Wochen | Am schnellsten von allen, gut durchblutetes Gewebe |
| Tragus | 3 bis 6 Monate | In-Ear-Kopfhörer und dein Handy am Ohr sind die größten Störfaktoren |
| Helix | 6 bis 12 Monate | Fühlt sich nach 3 bis 6 Monaten verheilt an, ist es aber noch nicht |
| Forward helix | 6 bis 12 Monate | Kleine Fläche, wird durch einen Brillenbügel schnell gereizt |
| Flat | 6 bis 12 Monate | Flaches Stück Knorpel, empfindlich gegen Druck im Bett |
| Conch (inner und outer) | 6 bis 12 Monate | Dicker Knorpel, Geduld ist hier wirklich die halbe Miete |
| Daith | 6 bis 9 Monate | Sitzt tief in der Falte, mit Kochsalzlösung schwer gut zu erreichen |
| Rook | 6 bis 12 Monate | Dickste Falte deines Ohrs, darf ruhig länger dauern |
Diese Zeiträume sind ein Richtwert, keine Deadline. Dein Piercing ist verheilt, wenn keine Rötung, Flüssigkeit, Krusten oder Empfindlichkeit mehr da sind, und das drei Wochen am Stück. Erst dann darfst du den Schmuck wechseln. Wie du das sicher machst und wann bei welchem Piercing, liest du in wann du dein Piercing wechseln darfst.
Was darfst du NICHT verwenden? Alkohol, Wundspray, Seife und mehr
Auf einem Piercing verwendest du keinen Alkohol, kein Desinfektionsmittel, kein Wundspray und keine normale Seife. Diese Produkte fühlen sich „sauber“ an, aber sie töten auch die gesunden Zellen ab, die deine Wunde zum Heilen braucht, und sie trocknen das Gewebe aus. Hier die meistgefragten Produkte im Überblick.
| Produkt | Auf ein Piercing? | Warum |
|---|---|---|
| Sterile Kochsalzlösung (0,9 % NaCl) | ✓ Ja, der Standard | Reinigt ohne zu reizen, gleicher Salzgehalt wie dein Körper |
| Alkohol / Desinfektionsalkohol | ✗ Nein | Trocknet aus und schädigt gesundes Gewebe, verzögert die Heilung |
| Wundspray (desinfizierend) | ✗ Nein, außer dein Piercer empfiehlt es | Oft zu aggressiv für die lange Nachsorge, kann reizen |
| Chlorhexidin | ✗ Nein, nicht täglich | Zu stark für ein heilendes Piercing, nur auf Empfehlung |
| Sagrotan | ✗ Nein | Haushaltsdesinfektion, zu scharf für eine Wunde |
| Normale Seife oder Duschgel | ✗ Nein | Enthält Parfüm und reizende Stoffe, nach dem Duschen aber gut abspülen |
| Antibakterielle Seife | Nur für deine Hände, nicht auf das Piercing | Antibakterielle Seife ist prima zum Händewaschen, trocknet eine Wunde aber aus |
| Jod / Betaisodona | ✗ Nein | Verfärbt die Haut und trocknet aus |
Kurz gesagt: Wenn es nicht speziell für die Piercing-Nachsorge gedacht ist, lass es weg. Bist du dir bei einem Produkt unsicher, frag deinen Piercer, nicht die Drogerie.
Darfst du antibakterielle Seife für ein Piercing verwenden?
Antibakterielle Seife verwendest du zwar zum Händewaschen, bevor du dein Piercing berührst, aber nicht auf dem Piercing selbst. Sie tut genau das, wofür sie gemacht ist: Bakterien bekämpfen. Auf einer heilenden Wunde entfernt sie damit aber auch die Hautflora, die du gerade brauchst, und sie trocknet aus.
Der Rat, dein Piercing mit antibakterieller Seife zu waschen, stammt aus der Zeit, als man sich Ohrlöcher in der Drogerie oder beim Juwelier mit der Pistole schießen ließ. Piercer arbeiten schon seit Jahren nicht mehr damit. Sterile Kochsalzlösung ist milder und erledigt den Job besser. Wo du sie kaufst und wie du sie verwendest, liest du weiter oben.
Pflege je Ohrpiercing
Die Basis bleibt überall gleich: zweimal täglich Kochsalzlösung, saubere Hände, ansonsten Finger weg. Für jede Stelle gibt es aber Dinge, die du wissen solltest, und die machen in der Praxis den Unterschied zwischen drei und neun Monaten.
- Ohrläppchen. Das einfachste. Sprüh Kochsalzlösung auf beide Seiten und tupf trocken. Trägst du mehrere Löcher untereinander, halte auch den Bereich dazwischen sauber. Schmuck findest du bei den Stacked Lobe Piercings.
- Helix. Schlaf nicht auf dieser Seite, das ist mit Abstand die häufigste Ursache für eine Beule oder Reizung. Verwende kein Wattestäbchen, denn die Fasern bleiben im Knorpel hängen. Alles über diese Stelle steht im Helix Piercing Guide, Schmuck bei den Helix Piercings.
- Forward helix. Sitzt genau dort, wo dein Brillen- oder Sonnenbrillenbügel entlangreibt. Nimm die Brille beim Reinigen kurz ab und prüf, ob sie nirgends drückt. Mehr dazu im Forward Helix Blog.
- Tragus. Verzichte in den ersten Monaten auf In-Ear-Kopfhörer oder nimm einen Kopfhörer, der über dem Ohr sitzt statt darin. Das Handy ans Ohr drücken schadet genauso. Siehe den Tragus Piercing Guide und die Tragus Piercings.
- Conch. Große Fläche, also großzügig sprühen und darauf achten, dass die Kochsalzlösung wirklich hineinkommt und nicht nur am Rand entlangläuft. Den Unterschied zwischen den beiden Varianten liest du in Inner vs. Outer Conch, und über die Stelle selbst im Conch Piercing Guide.
- Daith. Sitzt tief versteckt in der Falte, deshalb bringt Zielen mit dem Spray wenig. Neig deinen Kopf, damit die Lösung hineinläuft, und lass sie kurz einwirken. Mehr im Daith Piercing Guide und bei den Daith Piercings.
- Rook. Der dickste Knorpel deines Ohrs und deshalb der, der am meisten Geduld verlangt. Ansonsten gleiches Vorgehen wie beim Daith. Siehe den Rook Piercing Guide und die Rook Piercings.
- Nase und Bauchnabel. Reinige die Nase von außen und geh nicht mit einem Wattestäbchen ins Nasenloch. Bei einem Bauchnabelpiercing hältst du die Stelle nach dem Duschen trocken und vermeidest enge Hosenbünde.
Weißt du noch nicht, welche Stelle du willst, dann hilft dir welches Ohrpiercing am wenigsten wehtut weiter. All unseren Piercingschmuck findest du bei den Piercings von Eline Rosina.
Anzeichen, dass dein Piercing gut heilt oder dass etwas schiefläuft
Ein Piercing, das gut heilt, ist in den ersten Wochen leicht gerötet und empfindlich, sondert manchmal etwas klares oder weißgelbes Sekret ab und bildet kleine Krusten. Das gehört dazu und lässt nach und nach nach. Solange die Beschwerden jede Woche etwas weniger werden, bist du auf dem richtigen Weg.
Pass aber auf bei anhaltender oder zunehmender Rötung, Wärme, pochenden Schmerzen, Schwellung oder dickem gelblichem Eiter, denn das deutet auf eine Entzündung hin. Nimm den Schmuck dann nie selbst heraus (das Loch schließt sich über der Infektion) und geh im Zweifel zu deinem Hausarzt.
Duschen, Schlafen und Sport mit einem neuen Piercing
Mit einem neuen Piercing darfst du ganz normal duschen, spül danach aber das Seifenwasser gut ab und tupf das Piercing trocken. Meide in den ersten Wochen Badewanne, Schwimmbad, Sauna und Meer, denn stehendes Wasser sowie Chlor- und Salzwasser sind voller Bakterien. Schlaf so viel wie möglich auf der anderen Seite, damit du nicht auf ein frisches Knorpelpiercing drückst.
Sport geht meistens schon, aber halte das Piercing sauber und trocken und vermeide Kontakt oder scheuernde Kleidung. Willst du im Urlaub schwimmen, warte lieber, bis das Piercing weiter verheilt ist.
Die Rolle deines Schmucks bei der Heilung
Der Schmuck, den du in einem frischen Piercing trägst, bestimmt mit, wie reibungslos es heilt. Billiges nickelhaltiges Metall verursacht viel schneller Reizungen und allergische Reaktionen als ein hautfreundliches Material. Massives Gold verfärbt sich nicht, gibt keine Stoffe an die Wunde ab und ist deshalb die sicherere Wahl, um es lange zu tragen.
Die Piercings von Eline Rosina sind aus 14k recyceltem Gold mit im Labor gezüchteten Diamanten gefertigt und eignen sich zum Tragen während und nach der Heilung. Willst du erst nach der Heilung wechseln, dann lies wann du dein Piercing sicher wechseln darfst.
Häufige Fragen zum Reinigen eines Piercings
Kann ich mein Piercing mit Alkohol reinigen?
Nein, ein Piercing reinigst du nicht mit Alkohol. Alkohol trocknet die Wunde aus und schädigt die gesunden Zellen, die zum Heilen nötig sind, wodurch das Piercing sogar länger gereizt bleibt. Verwende stattdessen zweimal täglich eine sterile Kochsalzlösung mit 0,9 % NaCl. Dasselbe gilt für Desinfektionsmittel wie Sagrotan.
Darf man Wundspray für ein Piercing verwenden?
Wundspray verwendest du für ein Piercing besser nicht standardmäßig, es sei denn, dein Piercer empfiehlt es ausdrücklich. Die meisten Wundsprays sind zu aggressiv für die lange Nachsorgezeit und können das Gewebe reizen. Eine sterile Kochsalzlösung ist milder und wirksamer für die tägliche Pflege. Bist du dir bei anhaltender Reizung unsicher, sprich mit deinem Piercer oder Hausarzt.
Womit reinigt man ein Piercing am besten?
Am besten reinigst du ein Piercing mit einer sterilen Kochsalzlösung mit 0,9 % NaCl, also physiologischer Kochsalzlösung. Sie reinigt die Wunde, ohne auszutrocknen, und hat denselben Salzgehalt wie dein Körper. Du bekommst sie fertig als Spray in der Apotheke oder in Drogerien wie dm oder Rossmann sowie in einem Piercingstudio.
Wie oft muss man ein Piercing reinigen?
Ein frisches Piercing reinigst du zweimal täglich, morgens und abends, bis es vollständig verheilt ist. Öfter reinigen ist nicht besser: Es reizt die Wunde und verzögert die Heilung. Solange das Piercing gerötet, empfindlich oder feucht ist, machst du zweimal täglich weiter.
Wie lange muss man ein Piercing reinigen?
Du reinigst ein Piercing, bis es vollständig verheilt ist, und das dauert bei einem Ohrläppchen sechs bis acht Wochen und bei Knorpel sechs bis zwölf Monate. Hör also nicht auf, sobald der Schmerz weg ist, denn das passiert Monate vor der tatsächlichen Heilung. Mach weiter, bis drei Wochen am Stück keine Rötung, Flüssigkeit oder Empfindlichkeit mehr da ist.
Wie lange dauert es, bis ein Piercing verheilt ist?
Wie lange ein Piercing zum Heilen braucht, hängt von der Stelle ab: Ein Ohrläppchen ist nach sechs bis acht Wochen fertig, Knorpel wie ein Helix, Conch oder Rook braucht sechs bis zwölf Monate. Ein Tragus liegt mit drei bis sechs Monaten dazwischen und ein Daith mit sechs bis neun Monaten. Knorpel ist kaum durchblutet und deshalb langsam.
Wie lange dauert die Heilung eines Helix Piercings?
Die Heilung eines Helix Piercings dauert sechs bis zwölf Monate. Von außen fühlt es sich oft schon nach drei bis sechs Monaten verheilt an, aber der Knorpel darunter hat sich dann noch nicht erholt. Wechsle den Schmuck deshalb nicht zu früh und schlaf so viel wie möglich auf der anderen Seite, denn Druck beim Schlafen ist die häufigste Ursache für Reizungen.
Woran erkennst du, ob dein Piercing entzündet ist?
Dein Piercing ist wahrscheinlich entzündet bei anhaltender oder zunehmender Rötung, Wärme, pochenden Schmerzen, Schwellung oder dickem gelblichem Eiter. Leichte Rötung und klares Sekret in den ersten Wochen gehören zur normalen Heilung. Nimm den Schmuck bei einer Entzündung nie selbst heraus und geh im Zweifel zu deinem Hausarzt.
Darfst du antibakterielle Seife für ein Piercing verwenden?
Antibakterielle Seife verwendest du für deine Hände, nicht auf deinem Piercing. Sie entfernt die Hautflora und trocknet die Wunde aus, und das verzögert die Heilung. Der Rat stammt aus der Zeit, als man sich Ohrlöcher in der Drogerie schießen ließ, und wird von Piercern schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Verwende sterile Kochsalzlösung mit 0,9 % NaCl.
Wie machst du selbst Kochsalzlösung für ein Piercing?
Kochsalzlösung machst du selbst, indem du einen Viertel Teelöffel Meersalz ohne Jod in 250 ml lauwarmem, abgekochtem und abgekühltem Wasser auflöst. Setz jedes Mal eine frische Lösung an, denn selbst gemachte Salzlösung bleibt nicht steril. Ein fertiges steriles Spray ist sicherer und kostet nur ein paar Euro mehr.
Darf man mit einem neuen Piercing duschen?
Ja, mit einem neuen Piercing darfst du ganz normal duschen, aber spül das Seifenwasser gut ab und tupf das Piercing danach trocken. Meide in den ersten Wochen aber Badewanne, Schwimmbad, Sauna und Meer, weil stehendes und chlorhaltiges Wasser Bakterien enthält, die eine Entzündung verursachen können.
Wie lange darf man nach einem Piercing nicht schwimmen?
Nach einem Piercing gehst du die ersten sechs bis acht Wochen nicht schwimmen, und bei Knorpel hältst du lieber noch etwas länger durch. Schwimmbadwasser, Seen und das Meer sind voller Bakterien, und Chlor reizt zudem das Gewebe. Musst du doch ins Wasser, spül das Piercing direkt danach mit steriler Kochsalzlösung ab und tupf es trocken.
Wie lange darf man nicht auf dem Piercing schlafen?
Auf einem frischen Ohrpiercing schläfst du nicht, solange es noch empfindlich ist, bei Knorpel bedeutet das schnell drei bis sechs Monate. Druck beim Schlafen ist die häufigste Ursache für eine kleine Beule oder schiefes Einwachsen. Ein Reisekissen oder ein Kissen mit Loch hilft, und ansonsten ist es einfach eine Frage der Gewöhnung an die andere Seite.