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Warum durchbohren und nicht schießen?

Norah Smits
Oorbel piercen: waarom piercen beter is dan schieten

Du möchtest dir ein neues Loch stechen lassen? Dann ist die Wahl zwischen Stechen mit der Nadel und der Ohrlochpistole vermutlich die erste Frage, die sich dir stellt. Beide Methoden werden genutzt, um Ohrringe einzusetzen, doch bei Sicherheit, Heilung und Komfort gibt es große Unterschiede. In diesem Artikel erfährst du alles über das Ohrlochstechen: vom Unterschied zur Ohrlochpistole bis hin zu der Frage, welches Piercing am meisten wehtut und wie lange die Heilung dauert.

Ohrloch stechen vs. Ohrlochpistole: Was ist der Unterschied?

Wenn du dir ein Ohrloch stechen lassen möchtest, hast du im Grunde zwei Optionen: Stechen mit einer Nadel oder Schießen mit einer Ohrlochpistole. Auch wenn die Pistole vielleicht niedrigschwelliger wirkt – du findest sie in Geschäften und Schmuckketten –, ist das Stechen mit einer Nadel mit Abstand die sicherste und hygienischste Wahl.

Stechen mit einer Nadel Beim Stechen eines Ohrlochs wird eine sterile, chirurgische Nadel durch die Haut geführt. Die Nadel durchtrennt das Gewebe präzise und mit minimalem Schaden. Vorteile:

  • Jede Nadel ist ein Einwegprodukt und steril
  • Minimale Gewebeschädigung = schnellere Heilung
  • Präziser platzierbar, auch im Knorpel
  • Geringeres Infektionsrisiko

Schießen mit einer Ohrlochpistole Eine Ohrlochpistole schießt den Ohrstecker mit Kraft durch die Haut. Das klingt schnell und einfach, hat aber ernsthafte Nachteile:

  • Die Pistole ist zwischen Kundinnen und Kunden oft nicht vollständig steril
  • Die Kraft schädigt das umliegende Gewebe
  • Höheres Risiko für Infektionen, Wucherungen oder langwierige Heilung
  • Nicht geeignet für Knorpel (Helix, Tragus, Conch)

Fazit: Wenn du dir ein Ohrloch sicher stechen lassen möchtest, gehst du immer zu einem professionellen Piercer mit Nadel, vor allem bei Knorpelpiercings.

Welche Ohrpiercings kannst du dir stechen lassen?

Bei Eline Rosina dreht sich alles um ear styling: das bewusste Kombinieren von Ohrringen für einen persönlichen Look. Die beliebtesten Stellen für ein Ohrpiercing sind:

  • Lobe (Ohrläppchen): die klassische Stelle, heilt schnell und ist vielseitig
  • Helix: entlang des Rands der Ohrmuschel, eines der beliebtesten Knorpelpiercings
  • Tragus: das kleine Knorpelstück über deinem Ohrläppchen
  • Conch: im mittleren Teil der Ohrmuschel
  • Daith: die innerste Knorpelfalte

All diese Piercings müssen mit einer Nadel gestochen werden, die Ohrlochpistole ist hier wirklich keine Option.

Warum Stechen mit der Nadel und nicht mit der Ohrlochpistole?

Welches Piercing tut am meisten weh?

Natürlich ist es schwer zu sagen, welches Piercing am meisten wehtut, denn das kann von Person zu Person stark variieren. Manche spüren beim Stechen kaum Schmerzen, andere dagegen sehr viel. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Empfindlichkeit der Haut, Ängsten und dem individuellen Schmerzempfinden.

Einige Ohrpiercings gelten als schmerzhafter als andere. Unten haben wir eine Liste der Ohrpiercings zusammengestellt, die oft als besonders schmerzhaft genannt werden:

  • Industrial Piercings: Dieses Piercing führt von oben nach unten durch den Knorpel des Ohrs und sticht damit durch mehrere Schichten des Ohrs. Es gilt oft als eine der schmerzhaftesten Arten von Ohrpiercings.
  • Rook Piercings: Diese Piercings gehen quer durch den Rook, ein kleines Knorpelstück oben in der Ohrmuschel. Diese Stelle ist empfindlich und kann schmerzhaft sein.
  • Helix Piercings: Helix Piercings werden am Rand der Ohrmuschel gesetzt. Diese Stelle ist oft empfindlich und kann für manche schmerzhafter sein.
  • Tragus Piercings: Der Tragus ist ein festes Knorpelstück oberhalb der Ohrmuschel, an dem dieses Piercing gesetzt werden kann. Für manche kann das eine schmerzhafte Stelle sein.

Diese Einteilung gilt natürlich nicht für alle: Manche spüren bei einem dieser Piercings kaum Schmerzen, während andere bei einem anderen Piercing starke Schmerzen haben. Außerdem lassen sich die Schmerzen nach dem Stechen mit der richtigen Pflege meist lindern. Es ist immer eine gute Idee, dich vor einem Piercing professionell beraten zu lassen und die Pflegehinweise deines Piercers sorgfältig zu befolgen.

Warum Stechen mit der Nadel und nicht mit der Ohrlochpistole?

Bereit für dein Ear Styling?

Ob du dich für ein erstes Lobe Piercing entscheidest oder für ein Helix Piercing als Statement Piece: Die Basis ist ein hochwertiges Piercing aus dem richtigen Material. Unsere goldenen Piercings sind für den täglichen Gebrauch gemacht: clean, zeitlos und aus 100 % recyceltem 14k Gold.

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