Ja, technisch gesehen ist jeder Ohrring ein Piercing. Sobald du dir ein Loch ins Ohr stechen lässt und dort ein Schmuckstück trägst, ist das ein Piercing. In der Praxis gibt es aber einen wichtigen Unterschied zwischen dem, was wir einen „Ohrring“ nennen, und einem „Piercing“. Der Unterschied liegt in der Position am Ohr, der Stärke des Stabs und der Art des Schmucks. In diesem Artikel erklären wir es dir Schritt für Schritt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Ohrring und einem Piercing?
Die übliche Unterscheidung richtet sich eigentlich danach, wo das Loch sitzt:
Ohrring → ein Loch im weichen Ohrläppchen (Lobe). Das kann beim Juwelier oder sogar mit einer Ohrlochpistole gestochen werden. Der Schmuck hat meist einen Stab von 0,8 mm Stärke.
Piercing → ein Loch im Knorpel deines Ohrs, etwa bei Helix, Tragus, Conch oder Rook. Das muss immer ein professioneller Piercer mit einer Nadel stechen. Piercingschmuck hat eine Stärke von 1,2 mm oder 1,6 mm.
Der größte praktische Unterschied: Ein Ohrring hat einen dünneren Stab als ein Piercing. Trägst du einen Ohrring an einer Piercingstelle (Knorpel), kann sich das Loch an den dünneren Stab anpassen und enger werden. Dann lässt sich später nur schwer wieder ein echtes Piercing einsetzen.

Kann man einen Ohrring als Piercing tragen?
Das hängt von der Stelle ab. An den meisten Stellen im äußeren Ohrrand (Helix-Positionen 1 bis 11) ist der Knorpel dünn genug, um auch einen Ohrring zu tragen. Viele Frauen tragen hier bewusst Ohrringe statt Piercings, einfach weil die Auswahl an Ohrringen viel größer ist.
Für Piercingstellen mit dickem Knorpel, etwa Tragus, Conch oder Rook, gilt: Wähle hier am besten Schmuck mit einer Stärke von 1,2 mm, für optimale Heilung und Tragekomfort.
Bei Eline Rosina findest du Piercingschmuck aus 14 Karat Gold, der speziell für Knorpelstellen entworfen ist. Massives 14k Gold ist hypoallergen, läuft nie an und ist sicher für empfindliche Haut, ideal, wenn du dein Piercing rund um die Uhr trägst.
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Welche Positionen am Ohr sind Ohrringe, welche sind Piercings?
Dein Ohr hat Dutzende mögliche Positionen. Als Faustregel gilt:
- Positionen 1–4 (Ohrläppchen): klassische Ohrringpositionen, beim Juwelier zu stechen
- Positionen 5–11 (äußerer Rand/dünner Knorpel): Ohrringe und Piercings möglich
- Positionen 12–24 (dicker Knorpel: Tragus, Conch, Rook, Daith): immer ein Piercing durch einen professionellen Piercer
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Häufig gestellte Fragen
Ist ein Ohrring ein Piercing?
Ja, technisch gesehen schon. Jeder Ohrring setzt ein Loch im Ohr voraus, und das ist per Definition ein Piercing. In der Praxis unterscheiden wir Ohrringe (Ohrläppchen, dünnerer Stab) von Piercings (Knorpel, dickerer Stab).
Wie unterscheidet sich die Stärke von Ohrring und Piercing?
Ein normaler Ohrring hat eine Stabstärke von 0,8 mm. Piercingschmuck beginnt bei 1,2 mm und kann bis zu 1,6 mm stark sein.
Kann man einen Ohrring an einer Piercingstelle tragen?
Im dünnen Knorpel des äußeren Rands (Helix-Positionen) geht das gut. In dickerem Knorpel (Tragus, Conch, Rook) ist Schmuck mit 1,2 mm empfehlenswert, damit alles gut verheilt.
Welches Material ist für ein frisches Piercing am besten?
Massives 14 Karat Gold ist der Goldstandard, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist hypoallergen, enthält kein Nickel und läuft nicht an, ideal für frische und verheilte Piercings. Bei Eline Rosina ist jeder Piercingschmuck aus 100 % recyceltem 14k Gold gefertigt.