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Celebrating the bold with Joy Berdina

Celebrating the bold with Joy Berdina

Joy Berdina ist Fotografin und Gründerin von Norah Joy und hat sich auf Schwangerschafts- und Mutterschaftsfotografie spezialisiert. Von ihrer ersten Kamera in der Kindheit bis hin zum Festhalten besonderer Momente rund um Schwangerschaft und Mutterschaft hat Joy bewusst einen Weg gewählt, der ihrer Kreativität und Leidenschaft entspricht.

Was bedeutet „mutig sein“ für dich persönlich? Für mich bedeutet mutig sein, zu sich selbst zu stehen. Für das einzustehen, was man will, und den Mut zu haben, man selbst zu sein, ohne dem Mainstream zu folgen oder aus Angst vor der Meinung anderer etwas zu unterlassen.

Wann fühlst du dich am stärksten? Wenn ich ein Abenteuer erlebe und etwas Neues ausprobiere. Aber auch, wenn ich das tue, was mich wirklich glücklich macht.

Wann hast du zum ersten Mal eine Kamera in die Hand genommen und wann wurde dir klar, dass Fotografie deine Leidenschaft und dein Beruf werden könnte? Ich habe zum ersten Mal eine Kamera in der Hand gehabt, als ich sehr jung war, mit etwa fünf oder sechs Jahren. Fotografieren war das Hobby meines Vaters; er hat viele Fotos von uns gemacht. Das hat früh mein Interesse geweckt, obwohl ich damals noch keine Ahnung hatte, dass es eines Tages mein Beruf werden würde.

Wie haben Sie als Fotograf und Unternehmer angefangen, und welche Entscheidung oder welcher Schritt war für Sie beim Aufbau Ihres eigenen Unternehmens am wichtigsten? 2015 erlebte ich einen Wendepunkt in meinem Leben. Ich bekam die Freiheit, mich selbst zu wählen und auf meine Leidenschaft zu hören. Die Fotografie war immer schon da, aber von diesem Moment an nahm ich sie ernst und unternahm bewusst Schritte, um sie zu meinem Beruf zu machen.

Was oder wer inspiriert dich am meisten, und wie entwickelst du deine kreative Vision weiter? Inspiration finde ich überall. Ich beobachte ständig Licht, Schatten, Strukturen, Architektur und Orte. Reisen und das Entdecken neuer Orte, am liebsten im Ausland, spielen dabei eine große Rolle. Aber auch der Austausch mit befreundeten Unternehmern oder mit meinem Freund, der ebenfalls kreativer Unternehmer ist, bringt oft neue Ideen hervor.

Du hast Norah Joy gegründet, ein Fotostudio für Schwangerschafts- und Mutterschaftsfotografie. Was hat dich an diesem Bereich fasziniert und warum hast du dich dafür entschieden? Norah Joy hat sich ganz natürlich entwickelt. Freundinnen von mir wurden schwanger und baten mich, ihre Schwangerschaften zu dokumentieren, weil sie sich etwas anderes als die damals üblichen Schwangerschaftsfotos wünschten. Ich teilte ein Shooting auf Instagram, und von da an ging es steil bergauf. Sechs Jahre später bin ich immer noch dankbar, dass es so gekommen ist. Die Arbeit, die ich mit Norah Joy mache, ist für mich etwas ganz Besonderes und Bedeutsames.

Was möchten Sie mit Ihren Bildern den Frauen vermitteln, die sich darauf wiedererkennen? Dass sie sich schön fühlen. Bei Modeaufnahmen ist das natürlich etwas anders als bei den Norah-Joy-Shootings. Dort ist es mir besonders wichtig, dass das Shooting selbst ein wundervolles Erlebnis wird. Und dass die Frauen, wenn sie während oder nach ihrer Schwangerschaft die Fotos ansehen, erkennen, wie schön sie in dieser Zeit waren. Das ist für viele Frauen eine Herausforderung. Auch die Schwangerschaftsshootings mit Kindern sind etwas Besonderes: Es sind intime Momente, die man gemeinsam erlebt, die man aber nicht immer wiedersehen kann. Diese Shootings verewigen diese Momente.

Auf welches Projekt oder welchen Moment Ihrer Arbeit sind Sie besonders stolz, und warum ist er/sie Ihnen so wichtig? Es ist ein Projekt, an dem ich gerade arbeite, und ich kann noch nicht viel darüber verraten. Hoffentlich kann ich bald mehr darüber erzählen und werde Sie auf jeden Fall informieren.

Wie gelingt es mir, meinem eigenen Stil und meiner Vision treu zu bleiben, selbst angesichts äußerer Erwartungen oder Trends? Indem ich mir selbst treu bleibe. Trends können mich zwar inspirieren, aber letztendlich sind meine eigenen Ansprüche die höchsten. Das hält mich fokussiert und hilft mir, meiner eigenen Vision treu zu bleiben.

Welche Frau bewundern Sie für ihren Mut – und warum? Ehrlich gesagt bewundere ich viele Frauen für ihren Mut. Meine Freundinnen, meine Schwestern und meine Mutter: Sie alle sind auf ihre Weise mutig, und das bewundere ich sehr.

Welchen Rat würdest du Frauen geben, die von mehr träumen, aber unsicher sind? Denk nicht zu viel darüber nach, sondern mach es einfach. Wenn du etwas wirklich liebst und bereit bist, Zeit und Energie dafür zu investieren, dann tu es! Zu viel Nachdenken trübt deine Gefühle und kann deine Möglichkeiten sogar einschränken.

Manchmal liegt der Mut in den kleinen Dingen. Welche kleine, aber mutige Entscheidung hast du kürzlich getroffen? Ich denke oft über große Entscheidungen nach, aber um es mal klein zu halten: Allein in Tokio essen zu gehen, ohne Japanisch zu sprechen. Es war letztendlich ein fantastisches Erlebnis.

Zum Schluss: Welches Schmuckstück von Eline Rosina ist dein Favorit? Das ist eine schwierige Frage, weil ich so viele liebe. Aber im Moment sind meine Favoriten definitiv die Rue Hoops und die Gia Mini Hoops.

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