Jill begann ihre Marke mit Kaffeelöffeln und präsentierte sie schließlich auf der Maison & Objet in Paris. Ohne konkreten Plan, aber mit dem festen Glauben an ihre Idee, entwickelte sich Lepelclub nach und nach zu einer bekannten Geschirrmarke mit internationalen Ambitionen. In dieser Ausgabe von „ Celebrating the Bold with…“ sprechen wir mit Jill über Mut, Intuition und Authentizität.
Was bedeutet „mutig sein“ für dich persönlich?
Seinen Träumen folgen und sie verwirklichen, auch wenn das bedeutet, vom üblichen Weg abzuweichen.
Wann fühlen Sie sich am stärksten?
Wenn Sie etwas außerhalb Ihrer Komfortzone tun, es trotzdem angehen und sich letztendlich dadurch stärker fühlen.
Der Spoon Club begann mit etwas Kleinem und Unerwartetem: Kaffeelöffeln. Was gab Ihnen die Zuversicht, dass diese Idee Potenzial hatte?
Ich habe vom ersten Tag an fest daran geglaubt. Indem ich es einfach ausprobierte, fand ich nach und nach heraus, was funktionierte und was nicht, und konnte so Schritt für Schritt darauf aufbauen.
Hatten Sie damals schon eine konkrete Vision? Wie haben Sie letztendlich Ihren unverwechselbaren Stil gefunden?
Nein, aber ich habe mir einige Ziele aufgeschrieben, und das hat mir geholfen. Der Stil hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, und wir versuchen, ihm treu zu bleiben.
Wie war es, die ersten Schritte mit Lepelclub zu gehen, und wie bist du mit dem damit verbundenen Druck und der Anspannung umgegangen?
Es hat total Spaß gemacht! Ich habe ganz klein angefangen, neben meinem Vollzeitjob, daher war das Risiko gering. Ich habe von zu Hause aus gearbeitet, bis wir zu einem Fulfillment-Partner gewechselt sind, und die Kollektion, das Team und die Kooperationen sind stetig gewachsen.

Was war für dich eine wirklich mutige Entscheidung beim Aufbau von Lepelclub – eine, die zwar beängstigend war, aber die du treffen musstest?
Meinen Vollzeitjob zu kündigen! Irgendwann war es einfach nicht mehr möglich, beides zu vereinbaren, aber ich fand diesen Schritt unglaublich spannend!
Welche Lektionen hast du auf deinem Weg gelernt, die dich als Unternehmer bis heute begleiten?
Bleib dir selbst treu, höre auf dein Bauchgefühl, auch wenn sich etwas verlockend anhört. Und arbeite jeden Tag daran. So kommst du deinem Ziel immer näher.
Gibt es etwas, das dir besonders am Herzen liegt oder worauf du besonders stolz bist?
Die Perlenhaarschnitte! Sie waren der eigentliche Startschuss für Lepelclub. Sie gingen viral und führten dazu, dass ich meinen Job kündigte.

Woher nimmst du deine Inspiration, wenn du nicht designst?
Von allem! Ich hole mir viel Inspiration von Pinterest, liebe es, neue Orte zu entdecken, und werde auch von den Menschen um mich herum inspiriert.
Sie haben Lepelclub kürzlich zum ersten Mal auf der internationalen Fachmesse Maison & Objet in Paris präsentiert. Wie war dieser Moment für Sie?
Es war fantastisch! Wir waren inmitten etablierter Marken, und ich wusste vom ersten Tag an, dass ich unbedingt dabei sein wollte. Wir haben so viele tolle Kontakte geknüpft, und Lepelclub ist richtig zum Leben erwacht. Es fühlte sich fast so an, als hätten wir eine Woche lang unseren eigenen Laden!

Wo sehen Sie die Zukunft von Lepelclub, und was sind Ihre geheimen Träume?
Ich hoffe, die Marke wächst weiter, wir schließen spannende neue Kooperationen und sowohl unsere Kollektion als auch unser Team vergrößern sich stetig.
Welche Frau bewundern Sie für ihren Mut – und warum?
Ich bewundere Aimee Smale von Odd Muse sehr. Was sie in so kurzer Zeit erreicht hat, ist unglaublich inspirierend, und ich bewundere besonders ihren Mut, Schritte zu wagen, wie die Eröffnung mehrerer internationaler Flagship-Stores.
Welchen Rat würden Sie Frauen geben, die von mehr träumen, aber unsicher sind?
Nur Mut! Jeder Anfang kann klein sein; von da an kann es nur noch bergauf gehen.
Zum Schluss: Welches Schmuckstück von Eline Rosina ist dein Favorit?
Schwierige Frage! Du hast so viele wunderschöne Stücke. Meine Favoriten sind die Diamant-Huggies, ein echter Klassiker, und das Diamant-Piercing-Set.