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Piercing Pain Levels: von ‘barely felt it’ bis ‘OUCH!’

Customerservice Eline Rosina
Piercing pain levels: van ‘barely felt it’ tot ‘OUCH!’

Piercing-Schmerz: von 'kaum gespürt' bis 'Autsch'

Wie weh tut ein Piercing eigentlich? Von einem lobe, den du kaum spürst, bis zu einem industrial oder snug, bei dem du kurz die Zähne zusammenbeißt: jedes Piercing hat sein eigenes Schmerzlevel. In diesem Überblick stellen wir beliebte Ohrpiercings vor, mit Schmerzscore und durchschnittlicher Heilungszeit. So weißt du, was dich erwartet, bevor du dein nächstes Piercing wählst.

Ein neues Piercing auf deiner Wunschliste? Dann gibt es wahrscheinlich eine Frage, die du nicht ignorieren kannst: wie weh tut es eigentlich?

Die gute Nachricht: die meisten Piercings sind schneller gesetzt, als du denkst. Die weniger gute: manche spürst du ein Stück mehr als andere. Wie viel Schmerz du fühlst, ist von Person zu Person verschieden und hängt unter anderem von deiner Schmerzgrenze ab, von der Stelle und davon, wie entspannt du beim Setzen bist. Damit du trotzdem eine Vorstellung bekommst, haben wir die beliebtesten Ohrpiercings geordnet, von 'kaum gespürt' bis 'autsch'. Schauen wir sie uns an.

1. Lobe: kaum gespürt

Schmerzlevel: 1-2/10
Heilung: etwa 6-9 Wochen

Das Ohrläppchen (lobe) steht klar auf Platz eins als zugänglichstes Ohrpiercing. Und das hat einen Grund: das Ohrläppchen besteht aus weichem Gewebe und hat keinen Knorpel.

Das Setzen fühlt sich meist wie ein kurzer, milder Stich an. Ein kurzes Autsch, und bevor du es merkst, sitzt dein neues Schmuckstück schon im Ohr.

Auch gut: weil ein lobe relativ schnell heilt, ist das die passende Stelle für dein erstes Piercing. Oder für Nummer zwei, drei, vier... Wir urteilen nicht.

2. Helix & flat: ein kleines Autsch

Schmerzlevel: 3-5/10
Heilung: etwa 6-9 Monate

Bereit, über den lobe hinauszugehen? Dann landest du schnell bei Piercings im Knorpel, etwa helix und flat.

Die helix läuft am Außenrand deines Ohrs, die flat sitzt höher am Ohr. Weil du hier durch Knorpel gehst, fühlt sich das Setzen intensiver an als bei einem lobe. Rechne mit einem klaren Stich und etwas Druck. Für die meisten ist es gut zu schaffen.

Der größte Unterschied zum lobe liegt oft in der Zeit danach. Knorpel braucht schlicht mehr Zeit, um ganz zu heilen. Also: schlaf nicht sofort auf deinem neuen Piercing und gib deinem Ohr etwas extra Pflege.

3. Tragus: okay, das habe ich gemerkt

Schmerzlevel: 4-5/10
Heilung: etwa 6-9 Monate

Der tragus ist das kleine Knorpelstück vorn an deinem Ohr, direkt vor dem Gehörgang. Klein, und trotzdem gut zu sehen.

Beim Setzen spürst du vor allem ein dumpfes Druckgefühl. Der Schmerzscore liegt etwas höher als bei helix oder flat, der Moment selbst ist kurz.

Ein tragus ist außerdem ein echtes statement, ohne dass du direkt einen lauten Look brauchst. Subtil, mit Wirkung.

4. Conch: jetzt wird es ernst

Schmerzlevel: 5-6/10
Heilung: etwa 6-12 Monate

Mit der conch gehen wir tiefer in die Ohrmuschel. Dieses Piercing sitzt durch den dickeren Knorpel in der Mitte deines Ohrs und fühlt sich beim Setzen deshalb intensiver an.

Ein kurzer, fester Stich, damit kannst du rechnen. Danach kann dein Ohr noch eine Weile empfindlich sein.

Das Piercing selbst ist in ein paar Sekunden gesetzt, die Heilung braucht mehr Geduld. Gutes braucht Zeit.

5. Rook & daith: autsch, und es lohnt sich

Schmerzlevel: 6-7/10
Heilung: etwa 6-12 Monate

Rook und daith liegen beide in dickeren Falten des Ohrknorpels. Deshalb gehören sie zu den intensiveren Piercings auf dieser Liste.

Das Setzen kann einen scharfen, intensiven Stich geben. Der Moment selbst bleibt kurz. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: deinem Piercing Zeit geben, in Ruhe zu heilen.

Ja, diese Kategorie verdient offiziell ein Autsch. Sobald du deinen neuen ear stack ansiehst, vergisst du diese paar Sekunden wahrscheinlich schnell.

6. Snug: AUTSCH

Schmerzlevel: 7-8/10
Heilung: etwa 12-18 Monate

Und zum Schluss: der snug.

Dieses Piercing läuft durch einen relativ dicken Teil des Knorpels und steht deshalb hoch auf der Schmerzskala. Das Setzen kann intensiv sein, mit einem Schmerzscore von etwa 7-8/10.

Der eigentliche Test kommt danach. Der snug hat die längste Heilungszeit aller Ohrpiercings auf dieser Liste.

Geduld zählt hier. Ein snug braucht schlicht mehr Zeit, um ganz zu heilen. Es ist also vielleicht nicht das erste Piercing, das du wählst, wenn du etwas Schnelles und Einfaches suchst.

Also, welches tut am meisten weh?

Von einem weichen Stich am lobe bis zu einem klaren AUTSCH am snug: jedes Piercing fühlt sich anders an. Und vor allem: ein Schmerzscore ist keine exakte Wissenschaft. Was sich für die eine nach 3/10 anfühlt, kann für eine andere 6/10 sein.

Auch die Heilungszeit sagt nichts darüber, wie weh ein Piercing tut. Ein Piercing kann beim Setzen kurz intensiv sein und danach gut heilen. Umgekehrt kann ein Piercing, das beim Setzen kaum wehgetan hat, noch Monate lang etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen.

Die gute Nachricht?

Das eigentliche Setzen dauert meist nur einen kurzen Moment. Die Wahl deines neuen Piercings dreht sich deshalb nicht nur um das Schmerzlevel, sondern auch um den Look, den du willst, und um die Zeit, die du der Heilung geben willst.

Ob du einen klassischen lobe nimmst, eine subtile helix oder direkt mit einem snug loslegst: es gibt ein Piercing für jede.

Also, bist du bereit, noch eines in deinen ear stack zu setzen?

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